Veranstaltungen Nachmittag

 

 


 

Beiträge der Wirtschaft zur Armutsprävention (Nr. 8)

Verschiedene Unternehmen in der Schweiz leisten Beiträge zur Armutsprävention. Sie stellen Praktikums- und Lehrplätze für Jugendliche mit Startschwierigkeiten, Flüchtlinge oder Sozialhilfebeziehende bereit oder investieren in die Erwachsene können den Abschluss einer beruflichen Grundbildung auch nachholen, ohne hierfür eine Berufslehre durchlaufen zu müssen...
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Nachholbildung
und die Stärkung der Grundkompetenzen ihrer Mitarbeitenden. Was motiviert die Unternehmen? Welchen Nutzen haben sie? Welche Anreize können gesetzt werden und wie gelingt die Zusammenarbeit zwischen privaten und staatlichen Stellen? Diese Fragen werden mit Vertreterinnen und Vertretern von staatlicher Seite und aus der Wirtschaft thematisiert.

Hinweis 

Das Podium knüpft an den Workshop 6 zum Thema „Betriebe unterstützen Berufs- und Nachholbildung“ an. Beide Veranstaltungen können jedoch auch unabhängig voneinander besucht werden.

Podiumsteilnehmende 

  • Grégoire Evequoz, Direktor, Office pour l’orientation, la formation professionnelle et continue (OFPC), Kanton Genf
  • Nicolas Maulini, Geschäftsleitung, Maulini SA Genève
  • Matthias Moser, Geschäftsführer, ALP Grauholz
  • Markus Späth-Walter, Gemeinderat Feuerthalen, Kantonsrat, Kanton Zürich
  • Ueli Büchi, Leiter Berufsbildungspolitik, Schweizerischer Baumeisterverband
  • Pius Blümli, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, Leiter Eingangsportal Solothurn

Moderation

  • Helena Neuhaus, Organisationsentwicklerin, «Zukunftsgestaltung»

 


 

Kommunale Strategien und Massnahmen gegen Familienarmut (Nr. 9)

 

Mit der Erziehung ihrer Kinder erbringen Eltern eine zentrale gesellschaftliche Leistung. Dabei hilft ihnen ein ausgebautes Netz privater und institutioneller Hilfe. Gemeinden und Städte tragen viel zur Stärkung der Familien bei ihren vielfältigen Aufgaben bei. Gleichwohl sind Einelternfamilien und Paarhaushalte mit drei oder mehr Kindern von einem erhöhten Armutsrisiko betroffen. Damit alle Kinder in der Schweiz gut aufwachsen, muss ein besonderer Fokus auf benachteiligten Familien liegen. Was sich dabei bewährt, zeigt eine vergleichende Studie, die im Workshop präsentiert und mit praktischen Beispielen ergänzt und diskutiert wird.

Referierende 

  • Heidi Stutz, Bereichsleiterin Familienpolitik, Büro BASS
  • Sabrina Antorini Massa, Responsabile Divisione Sostegno, Città di Lugano

Moderation 

  • Anna Liechti, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bereich Familienfragen, Bundesamt für Sozialversicherungen BSV

 


 

Gelingende Zusammenarbeit mit Eltern: Von der frühen Kindheit bis zur Berufswahl (Nr. 10)

Eltern sind zentrale Bezugspersonen für ihre Kinder. Sie haben eine Schlüsselfunktion in den ersten Lebensjahren. Ebenso wichtig ist ihre Begleitrolle während den Schuljahren und in der Phase der Berufsfindung. Eltern beeinflussen die Wertehaltungen und Interessen ihrer Kinder, sie unterstützen beim Lernen und bieten emotionale Unterstützung bei Krisen. Die Unterstützung von Eltern mit eingeschränkten Ressourcen und die Zusammenarbeit mit ihnen von Seiten der verschieden Betreuungs- und Bildungseinrichtungen ist deshalb wichtig. Der Workshop greift diese Themen anhand der Ergebnisse von zwei Publikationen auf, die im Rahmen des Nationalen Programms gegen Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
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Armut
realisiert wurden.

Referierende 

  • Patricia Buser, Geschäftsführerin, Netzwerk Kinderbetreuung
  • Stephan Rösselet, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Fachhochschule Nordwestschweiz

Moderation 

  • Rita Schweizer, Project Manager Bildungslandschaften, Jacobs Foundation 

 


 

Beratung und Information für armutsbetroffene Menschen (Nr. 11)

Die Beratungs- und Informationslandschaft für armutsbetroffene Menschen in der Schweiz ist vielfältig und schwer überschaubar. Wichtige Anlaufstellen sind polyvalente und niederschwellige Beratungsstellen, die einfachen Zugang zu Informationen gewährleisten. Was machen solche polyvalente und niederschwellige Beratungsstellen aus? Mit welchen Hauptanliegen wenden sich armutsbetroffene Menschen an eine polyvalente und niederschwellige Beratungsstelle? Diese Fragen werden in einem Inputreferat thematisiert, am konkreten Beispiel der „Kirchlich getragenen Gassenarbeit“ veranschaulicht und im Plenum diskutiert.

Referierende 

  • Prof. Dr. Michelle Beyeler, Dozentin, Berner Fachhochschule
  • Désirée Kozma und Michael Zeier, Gassenarbeiter, Kirchlich getragene Gassenarbeit Biel

Moderation 

  • Stéphane Beuchat, Co-Geschäftsleiter, Avenir Social – Soziale Arbeit Schweiz 

 


 

Massnahmen zur Bildungs- und Arbeitsintegration von Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen (Nr. 12)

Ein grosser Teil der in der Schweiz über den Asylweg einreisenden Personen sind Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene. Durch die steigenden Asylzahlen stehen die verantwortlichen Behörden und Institutionen im Bereich Terminologie deutsch-französisch-italienisch-english für den Bereich Bildung
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Bildung
und Arbeit vor sich ändernden Herausforderungen. Es gilt Zuständigkeiten zu klären und ein abgestimmtes Vorgehen zu entwickeln. Der Workshop gibt einen Überblick über die laufenden Abstimmungsprozesse sowie über konkrete Massnahmen, um das Potenzial der zugereisten Personen zugunsten einer verstärkten Bildungs- und Arbeitsmarktbeteiligung zu nutzen.

Referierende

  • Stéphanie Zbinden, Stv. Sektionsleiterin, Entwicklung Integration, Staatssekretariat für Migration (SEM)
  • Regina Bühlmann, Stv. Leiterin Koordinationsbereich Kultur und Gesellschaft, Internationale Organisationen, Generalsekretariat Erziehungsdirektorenkonferenz EDK
  • Kaspar Schneider, Projektleiter „Potenziale nutzen – Nachholbildung“, Leiter Integrationsbegleitung Asyl-Organisation Zürich (AOZ)

Moderation 

  • Stéphanie Zbinden

 


 

Förderung der Grundkompetenzen Erwachsener (Nr. 13)

In der Schweiz haben zahlreiche Erwachsene mangelhafte Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben, Alltagsmathematik und Medienkompetenzen. Jedoch nehmen nur wenige die vorhandenen Kursangebote wahr. Um Betroffene besser zu erreichen und auf die vorhandenen Angebote aufmerksam zu machen, entwickelten der Schweizer Dachverband Lesen und Schreiben und die Interkantonale Konferenz für Weiterbildung Massnahmen und Materialien. Im Workshop werden diese vorgestellt und in die aktuelle Förderpolitik des Bundes im Bereich Grundkompetenzen eingebettet.

Referierende 

 

Weitere Informationen: http://www.sbfi.admin.ch/themen/01366/01382/02838/index.html?lang=de

 


 

Besuch eines Unternehmens der beruflichen Integration (Nr. 14)

Am praktischen Beispiel des Informations- und Beratungszentrums frac zeigt der Workshop, wie die am Vormittag präsentierten Erfolgsfaktoren von Unternehmen der sozialen und beruflichen Integration umgesetzt werden. Mit Einzelberatung, Coaching, Gruppenberatung und Arbeitstrainings unterstützt frac Frauen und Männer beim Klären und Erreichen ihrer beruflichen Ziele. Der Workshop gibt Einblicke in die Arbeit von frac und zeigt, mit welchen Strategien frac erfolgreich mit den Sozialwerken, Unternehmen, Klientinnen und Klienten zusammenarbeitet.

Hinweis

Der Workshop knüpft an den Workshop 2 an. Beide Workshops können jedoch auch unabhängig voneinander besucht werden.

Referierende

  • Andrea Frommherz, Geschäftsführerin und Beraterin, frac

Weitere Informationen: www.frac.ch

 


 

Verein Casanostra, Biel: Wohnungen für sozial benachteiligte Gruppen (Nr. 15)

Seit 25 Jahren schliesst Casanostra eine Lücke, die in der Schweiz kaum thematisiert wird. Der Verein kümmert sich um Armutsbetroffene, Sozialhilfebezüger und Ausgesteuerte, also um Menschen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt keine Chance mehr haben. Gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft biwog wurde die 1918 erstellte Siedlung der Stadt Biel an der Wasenstrasse renoviert. Casanostra übernimmt drei Häuser mit 26 Wohnungen. Die Mieten orientieren sich bei Casanostra an den Richtlinien für die Sozialhilfe. Der Workshop findet vor Ort statt. Dort erfahren die Teilnehmen mehr über Casanostra und sie können Wohnungen besichtigen.

Hinweis

Der Workshop knüpft an den Workshop 7 zum Thema Wohnen an. Beide Workshops können jedoch auch unabhängig voneinander besucht werden.

Referierende 

  • Fritz Freuler, Geschäftsführer, Casanostra Verein für Wohnhilfe

Moderation 

  • Miriam Götz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bundesamt für Sozialversicherungen BSV

Weitere Informationen: www.casanostra-biel.ch