Soziale und berufliche Integration

Sozial und beruflich integriert zu sein, bedeutet, über ein ausreichendes Einkommen zur selbstbestimmten Lebensgestaltung zu verfügen und damit aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Menschen, die nur schwer den Zugang zum Arbeitsmarkt finden oder sich in prekären Beschäftigungsverhältnissen befinden, sind in erhöhtem Masse von Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
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Armut
und sozialer Ausgrenzung bedroht.

Soziale und berufliche Integration ist deshalb ein zentraler Ansatzpunkt der Armutsprävention. Betroffene werden bei der Suche nach geeigneten Bildungs- oder Beschäftigungsmöglichkeiten unterstützt und erhalten Coaching-Angebote. Ziel von Massnahmen ist die Stärkung und der Erhalt der individuellen Kompetenzen (z.B. Sprachkompetenzen, berufsbezogene Fachkompetenzen, soziale Kompetenzen). Gleichzeitig ist der Aufbau von sozialen Kontakten und unterstützenden Netzwerken wichtig.

Die Sozialwerke, Akteure des Bildungs-, Berufs- Migrations- und Gesundheitswesen sind Träger von unterschiedlichen Massnahmen, die sich an Betroffene in unterschiedlichen Lebenslagen richten Gleichzeitig leisten Organisationen und private Unternehmen mit ihren Angeboten einen wichtigen Beitrag. Um die verschiedenen Angebote aufeinander abzustimmen, bestehen auf Kantons- und Bundesebene Koordinationsgremien (interinstitutionelle Zusammenarbeit).

Arbeitseinsätze in Unternehmen der sozialen und beruflichen Integration (USBI) haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Betroffene profitieren von temporären oder unbefristeten Beschäftigungsmöglichkeiten und begleitenden Unterstützungsmassnahmen. Bislang wurde in der Schweiz dazu wenig geforscht. Potenzielle Erfolgsfaktoren solcher Arbeitseinsätze werden im Rahmen des Nationalen Programms gegen Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
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Armut
explorativ untersucht.

Faktenblatt soziale und berufliche Integration

Studie: „Wann gelingt die Integration von Arbeitslosen?“, Berner Fachhochschule, Zentrum Soziale Sicherheit (Februar 2017)

Je länger eine Phase der Arbeitslosigkeit dauert, desto schwieriger wird es für die Betroffenen eine Stelle zu finden. Gerade ältere Arbeitslose und Personen ohne Berufsabschluss weisen ein besonders hohes Risiko auf stellenlos zu bleiben. Eine Studie des BFH-Zentrums Soziale Sicherheit berechnet erstmals den Einfluss, den persönliche und berufliche Faktoren auf die Erwerbsintegration haben.

"Soziale Unternehmen der Arbeitsintegration", Positionspapier (2015), AIS

Arbeitsintegration Schweiz (AIS) hat ein nationales Positionspapier zu den Sozialen Unternehmen der Arbeitsintegration verabschiedet

"Armut trotz Arbeit", Bulletin 3/2015, GEF

Diese Ausgabe befasst sich mit dem Thema „Armut trotz Arbeit“. Dabei steht eine besondere Gruppe von Betroffenen im Fokus: erwerbstätige Sozialhilfe Beziehende


mehr Einträge

Travail.Suisse, Gewerkschaft

Dachorganisation (11 Verbände, 150'000 Mitglieder) für gute Arbeitsbedingungen, eine solide Aus- und Weiterbildung und eine verlässliche soziale Absicherung

Arbeitsintegration Schweiz

Nationale Fachorganisation für Fragen der beruflichen und sozialen Integration

Arbeitsgemeinschaft Schweizer Sozialfirmen

Informationen des per Juni 2013 aufgelösten Vereins