Informationen für Armutsbetroffene

Prävention und Bekämpfung von Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
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Armut
gehen Hand in Hand mit einfach zugänglichen Informationen für direktbetroffene Menschen. So können sie ihre schwierige Situation eigenständig verbessern. Doch armutsgefährdete und armutsbetroffene Menschen wissen oft nicht genau, an wen sie sich mit ihrem Anliegen wenden sollen.

Um eine in Schieflage geratene Lebenssituation möglichst eigenständig verbessern zu können, sind armutsbetroffene Menschen temporär auf gezielte externe Hilfe angewiesen. Für sie ist es wichtig, einen niederschwelligen Zutritt zu Unterstützungsangeboten und gut aufbereitete Informationen zu finden. Polyvalente und niederschwellige Beratungsstellen bringen Ratsuchenden solche bedarfsgerechte Angebote und Unterstützungsleistungen nahe.

Das schweizerische System der sozialen Sicherheit zeichnet sich durch zwei Besonderheiten aus: Zum einen ist in den Kantonen und Gemeinden der Zugang zu sozialen Leistungen sehr unterschiedlich geregelt, zum andern haben Bund, Kantone, Gemeinden ihre Dienst- und Beratungsleistungen teils an private, auf bestimmte Anspruchsgruppen spezialisierte Akteure delegiert. In der Folge unterscheiden sich Zugangswege wie auch Beratungsangebote je nach Zielgruppe und Wohnort stark.

Der ausgeprägt föderalistische Charakter der Sozialsysteme sowie die Spezialisierung der Angebote schafft Bedarf für gut strukturierte Online-Informationen. Diese übersichtlich und bedarfsorientiert zu kommunizieren, ist für Gemeinden und Kantone eine Herausforderung. Das Nationale Programm gegen Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
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Armut
stellt den Kantonen, Städten und Gemeinden Empfehlungen für die Aufbereitung ihrer Informationen an armutsbetroffene Menschen zur Verfügung.