Studie: Ergebnisse aus den geförderten Projekten im Handlungsfeld Bildungschancen

Terminologie deutsch-französisch-italienisch-english für den Bereich Bildung
[Mehr: Klick auf den Begriff]
Bildung
ist ein wichtiger Schlüssel der Armutsprävention. Um die Bildungschancen von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter zu stärken und Impulse zur Weiterentwicklung von Angeboten zu geben, hat das Nationale Programm gegen Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
[Mehr: Klick auf den Begriff]
Armut
zwanzig Pilot- und Modellprojekte sowie sieben Forschungsprojekte und Evaluationen finanziell unterstützt und fachlich begleitet.
Die vorliegende Studie fasst die Erkenntnisse und Ergebnisse dieser Projekte zusammen. Sie kommt zum Schluss, dass unter anderem die Vernetzung mit anderen Projekten ein zentraler Erfolgsfaktor ist. So können die Zielgruppen besser erreicht sowie Synergien geschaffen und Lücken geschlossen werden. Dies gelingt, wenn sich die Fachleute kennen und sich als Teil eines Netzwerkes verstehen, das über die Grenzen ihres eigenen Bereichs oder Angebots hinausgeht.
Dazu wurde im Rahmen der Studie ein Modell der „kontinuierlichen Bildungschancen“ entwickelt. Dieses verweist darauf, dass eine effektive Armutsprävention nicht auf Einzelmassnahmen beruht. Sie muss im Gegenteil dafür sorgen, dass von der frühen Kindheit über die berufliche Einmündung bis zum Berufsabschluss von Erwachsenen kontinuierliche und aufeinander abgestimmte Angebote bereitstehen. Nur so kann sichergestellt werden, dass keine Lücken entstehen, und Kinder, Jugendliche und ihre Eltern sowie Erwachsene die – zum Teil nur punktuell erforderliche – nötige Unterstützung erhalten.

Wie lässt sich dieses Ziel in der Praxis umsetzen? Drei Beispiele aus der Praxis (s. unten) geben einen Einblick und benennen Erfolgsfaktoren und Herausforderungen.

Download der Praxisbeispiele "Kontinuierliche Bildungschancen"