27. November 2017

Statistischer Sozialbericht Schweiz

Gering Gebildete, Personen ausländischer Nationalität sowie Eineltern-Haushalte und kinderreiche Familien sind dem Risiko sozialer Ausgrenzung überproportional ausgesetzt. Die Erwerbsquote bleibt stabil. Dies einige Erkenntnisse aus dem aktualisierten Sozialbericht des BFS.

Die Erwerbsbeteiligung ist bei den Frauen sowie bei der ausländischen Wohnbevölkerung sogar gestiegen. Das Bildungsniveau der Bevölkerung verbessert sich weiterhin und dürfte sich positiv auf die Erwerbsbeteiligung auswirken. Im Allgemeinen reduzieren die sozialstaatlichen Ausgleichssysteme soziale Risiken. So ist die Bevölkerung beispielsweise bei Alter, Invalidität und Krankheit finanziell abgesichert. Tendenziell ist die Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
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Armut
auf dem Rückzug: In den vergangenen zehn Jahren ist die Armutsquote von 9,3% auf 7% gesunken.
Der im Jahr 2011 erstmals publizierte Statistische Sozialbericht Schweiz beschreibt gesamtschweizerisch die wichtigsten sozialen und wirtschaftlichen Tendenzen sowie die verschiedenen daraus entstehenden sozialen Risiken. Die vorliegende Aktualisierung der Hauptindikatoren konzentriert sich auf den Zeitraum von 2006 bis 2016.

Sozialbericht (Bundesamt für Statistik, BFS)