2. August 2018

Sozialausgaben: plus 3,3%

Im Jahr 2016 betrugen die Ausgaben für Sozialleistungen in der Schweiz 170 Milliarden Franken oder 26% des BIP. Der Anstieg lässt sich vor allem auf die Bereiche Alter sowie Krankheit und Gesundheitsvorsorge zurückführen.

In der Schweiz wird der grösste Teil der Sozialleistungen im Altersbereich ausbezahlt (42%) – vor allem über Altersrenten der ersten und zweiten Säule. Auch in Europa fliessen die Leistungen hauptsächlich in diesen Bereich. Aufgrund der demografischen Alterung hält der Trend in den meisten Ländern weiterhin an. An zweiter Stelle folgen die Sozialleistungen im Pflege- und Gesundheitsbereich (31%). Diese und noch viel mehr Zahlen liefert die Gesamtrechnung der Sozialen Sicherheit 2016 des Bundesamtes für Statistik BFS.
Das engmaschige Netz von Sozialversicherungen bietet den hier lebenden Menschen und ihren Angehörigen einen weitreichenden Schutz vor Risiken, deren finanzielle Folgen sie nicht allein bewältigen können. Die Leistungen der einzelnen Sozialversicherungszweige werden vorab durch Beiträge vom Erwerbseinkommen finanziert. Eine Ausnahme bildet die Krankenversicherung. Bund und Kantone beteiligen sich in unterschiedlichem Umfang an den Sozialversicherungen (AHV/IV), finanzieren sie teils voll (Ergänzungsleistungen) oder helfen wirtschaftlich schwachen Personen bei der Prämienzahlung. Eine handliche Übersicht auf das Sozialversicherungswesen bietet die Taschenstatistik des BSV.

Soziale Sicherheit im Überblick