6. Dezember 2018

Qualitätsmanagement bei der Arbeitsintegration

Ein neu entwickeltes Qualitätsmanagement-System soll Organisationen der Arbeitsintegration dabei helfen, eine moderne Qualitätskontrolle aufzubauen und zu betreiben. Die neue Norm verschafft den Akteuren mehr Spielraum für individuelle Anwendungen.

Eine Qualitätsnorm dient Organisationen als Referenzsystem um zu beurteilen, ob sie ein anerkanntes Qualitätslevel erreichen. Während sich die Qualität von Produkten vergleichsweise einfach beschreiben lässt, wird es bei Dienstleistungen schwierig. Erst recht, wenn diese wie in der Sozialen Arbeit personenbezogen sind, zum Beispiel im Bereich der Arbeitsintegration. Lässt sich Qualität hier überhaupt abbilden?
Im Auftrag des nationalen Dachverbands Arbeitsintegration Schweiz hat die Berner Fachhochschule die Qualitätsnorm für den Bereich der beruflichen und sozialen Integration erwerbsloser Menschen revidiert. Ziel der Überarbeitung war es, die Qualitätsnorm fachlich und strukturell weiterzuentwickeln und das Qualitätsmanagement (QM) stärker kundenorientiert zu gestalten – möglichst schlank und übersichtlich. Dabei muss sich das QM sowohl am Bedarf der Organisationen als auch an den Bedürfnissen der Klientinnen und Klienten von arbeitsmarktlichen Massnahmen orientieren. Dies ist gelungen: Mit der Revision steht den Organisationen der Arbeitsintegration nun ein Instrument für ein zeitgemässes QM zur Verfügung.

Hintergrund im Blog «knoten & maschen»