4. Juli 2018

Kanton BS: Sozialhilfequote bei 7%

Der Basler Sozialbericht 2017 liegt vor. Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort, die Sozialhilfe und Beiträge an die Krankenkassenprämien schlagen besonders stark zu Buche.

Im vergangenen Jahr hat Basel-Stadt Sozialleistungen im Umfang von 656 Mio. Franken ausgerichtet: in erster Linie an Bezügerinnen und Bezüger von Prämienverbilligungen und Sozialhilfe sowie von Ergänzungsleistungen zur AHV oder IV. Knapp 52'?000 Personen haben 2017 Prämienbeiträge bezogen, rund ein Viertel der Kantonsbevölkerung. Diese Leistung wurde am häufigsten in Anspruch genommen, die damit verbundenen Ausgaben erreichten 170 Mio. Franken. Diejenigen für Sozialhilfe beliefen sich auf 145 Mio. Franken. In der Stadt Basel allein (ohne Riehen/Bettingen) erreicht die entsprechende Quote 7,4% – und die durchschnittliche Bezugsdauer für Sozialhilfe verlängert sich von Jahr zu Jahr. Sie liegt heute bei über vier Jahren. Remedur erhofft sich Basel-Stadt vor allem durch gezielte Förderprogramme im Bereich der Erwachsene können den Abschluss einer beruflichen Grundbildung auch nachholen, ohne hierfür eine Berufslehre durchlaufen zu müssen...
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Nachholbildung
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Die Basler Sozialberichterstattung ist ein jährlich aktualisiertes Dokument mit Kennzahlen des kantonalen Statistischen Amtes. Der Bericht enthält detaillierte Informationen zu den einzelnen Sozialleistungen des Kantons. Dabei wird für jede Sozialleistung erläutert, wer die anspruchsberechtigten Personen sind, und wer die Finanzierung übernimmt. Dazu gibt es Informationen zu Geschlecht, Alter sowie Staatsangehörigkeit der Leistungsbeziehenden.

BS-Sozialberichterstattung 2017