6. April 2018

FR: Integrationspool+ gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Die doppelte Problematik der beruflichen und der sozialen Eingliederung von Langzeitarbeitslosen gemeinsam angehen: Dies ist die Idee des Angebots «Integrationspool+» im Kanton Freiburg. Bisher wurden für über 45% der Betreuten Lösungen gefunden.

Vor fünf Jahren wurde die Freiburger Massnahme Integrationspool+ lanciert (IP+). Sie entspricht den Anforderungen des neuen Gesetzes über die Beschäftigung und den Arbeitsmarkt (BAMG), umgesetzt von der Volkswirtschaftsdirektion (VWD) und der Direktion für Gesundheit und Soziales (GSD). Ziel ist die gleichzeitige Förderung der sowohl beruflichen wie sozialen Eingliederung von Langzeitarbeitslosen – zumeist ausgesteuerte Sozialhilfebeziehende. Die grosse Stärke von IP+ liegt in der intensiven Betreuung der Arbeitslosen durch Tandems aus Fachpersonen für die berufliche und die soziale Integration.
Jüngst wurde IP+ evaluiert: Für knapp die Hälfte der seit 2013 betreuten Personen konnte eine Eingliederungslösung und damit ein Weg aus der Sozialhilfe gefunden werden. Bisher sind 1085 Betroffene im IP+ betreut worden, 1080 haben das Dispositiv wieder verlassen, davon 518 mit einer Anstellung oder dem Start in eine Ausbildung.

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