21. November 2018

Digitale Beratung in der Sozialen Arbeit

Digitale Innovationen eröffnen neue Möglichkeiten in der Sozialen Arbeit: zum Beispiel Beratung über Social Media. Das Neue bringt eine Reihe von Vorteilen, birgt aber auch Risiken. Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift für Sozialhilfe ZESO bietet hierzu einen Schwerpunkt.

Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook haben die Alltagskommunikation vieler Menschen verändert. Sie gewinnen beim Medienkonsum und in der Meinungsbildung an Bedeutung. Dies wirkt sich auf die Soziale Arbeit als Ganzes sowie auf Beratungsangebote aus. Neben langjährig bewährten Angebotsformen hat sich in den letzten 20 Jahren zunehmend auch Online-Beratung etabliert. Methoden wie das sogenannte Blended Counseling – noch weitgehend Neuland – haben Potenzial für die Sozialen Dienste.
Kommunikation per Chat, Mail oder SMS wird von Klienten immer mehr nachgefragt und von manchen Institutionen auch angeboten. Mit Hilfe von Social Media können Menschen, die Ähnliches erlebt haben oder gleiche Interessen teilen, schnell und unkompliziert in Kontakt treten. Auch wenn digitale Medien ihre Tücken haben, wäre es falsch, darauf zu verzichten. Mit einem Dossier zur Digitalisierung in der Sozialen Arbeit vertieft sich die ZESO-Nummer 3-18 ins Thema. Die ZESO ist die Periodika der SKOS, sie berichtet viermal jährlich über aktuelle Themen der Sozialhilfe und der Sozialpolitik. Einige Artikel zum Schwerpunkt:
> Herausforderungen der Digitalisierung für die Soziale Arbeit
> Sozialhilfe auf Social Media – Hochseilakt mit Wirkung
> Blended Counseling – flexibel und passgenau beraten
> Künstliche Intelligenz und Soziale Arbeit – ein Blick in die Zukunft

In der ZESO 3-18 blättern  (oder komplette Ausgabe bestellen)