9. August 2018

Chance Gesundheit: Ungleichheiten ab Geburt

In Armut aufwachsende Kinder haben ein hohes Risiko für schädliche Einflüsse auf ihre Entwicklung, teils mit lebenslangen gesundheitlichen Folgen. So wird die Chancengleichheit bereits in den frühsten Lebensphasen geritzt.

Wer wir sind, was wir erreichen und wie gesund wir leben, hängt entscheidend von unserem familiären Hintergrund ab und damit von den Ressourcen, welche die Eltern uns mitgeben. Auch genetische Veranlagungen spielen eine wenn auch untergeordnete Rolle. Im Blog «knoten & maschen» des Zentrums Soziale Sicherheit der Berner Fachhochschule BFH wird diese biografische Ausgangslage vertieft betrachtet.
Für die Entwicklung eines Kindes ist das Ausmass an kognitiver Stimulation durch anregende Aktivitäten entscheidend. Dauerhafter emotionaler Stress ist einem gesunden Heranwachsen wenig förderlich. Gerade in von Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
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Armut
betroffenen Haushalten kann die kognitive Entwicklung verkümmern, weil das knappe Budget die Handlungsmöglichkeiten einschränkt, während die finanziellen Schwierigkeiten oft mit emotionalem Stress einhergehen. Diese Faktoren beeinflussen das gute Gelingen der verschiedenen Entwicklungsschritte bis zum zwölften Lebensjahr – insbesondere die Fähigkeit zur Stressbewältigung und die Wahrnehmung des eigenen Selbst. Beides wirkt sich auf den Umgang mit kritischen Lebensphasen im Erwachsenenalter aus und beeinflusst die gesundheitliche Vorsorge. Häufiges Kranksein führt nicht selten in die Armutsfalle. Auf diese Weise werden der soziale Status und die Armut kann allgemein beschrieben werden als Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen (materiell, kulturell und sozial)...
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Armut
des Elternhauses weitergereicht.

Zum Artikel im Blog «knoten & maschen»