27. Dezember 2017

Bewährtes Zusammengehen bei der Arbeitsintegration

Ein mehrjähriges Pilotprojekt im Aargauer Bezirk Kulm zeigt: Zur raschen und nachhaltigen Wiedereingliederung der Klienten in den ersten Arbeitsmarkt ist es sinnvoll, die Beratung der Sozialhilfe, der Arbeitslosenversicherung und der Invalidenversicherung zusammenzulegen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Evaluation des Pilotprojekts «Pforte Arbeitsmarkt» in Menziken. Die Pforte Arbeitsmarkt Menziken ist sozialpolitisch richtungsweisend. Das Projekt vereint die Ämter der drei Institutionen Sozialhilfe, ALV und IV aus zehn Gemeinden an einem gemeinsamen Standort zum Kompetenzzentrum der beruflichen Eingliederung für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Region. Der Fokus liegt auf der Wiedereingliederung in den Ersten Arbeitsmarkt.
Die Evaluation der Zusammenarbeit für das Jahr 2017 hat die Bedeutung der Pforte aus Sicht der beteiligten Akteure beurteilt: Arbeitgebende, Klientinnen und Klienten, Gemeinden. Mit der systematischen Untersuchung und Bewertung durch das Büro BASS für arbeits- und sozialpolitische Studien wurde der Nachweis erbracht, dass das im Pilotprojekt umgesetzte Pforte-Konzept die erwarteten Ziele erreicht. Weitere Erkenntnisse und Empfehlungen im Bericht sind wichtige Inputs für die Entwicklung des künftigen Regelbetriebs. Gestartet im April 2012 wird die Pforte Arbeitsmarkt noch bis im Frühjahr 2019 als Pilot fortgesetzt. Danach soll das Kompetenzzentrum für Arbeitsvermittlung und Arbeitsmarktintegration in veränderter Form weitergeführt werden.

Detailinfo sowie Evaluationsbericht Büro BASS