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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser

Wir freuen uns Ihnen heute den Leitfaden «Leistungsvereinbarungen zwischen Sozialwerken und Unternehmen der sozialen und beruflichen Integration (USBI)» vorzustellen. Er trägt dazu bei, die Koordination zwischen diesen Akteuren zu stärken und dadurch das Potenzial der USBI im Bereich soziale und berufliche Integration stärker auszuschöpfen.

Gerne weisen wir Sie auf die nächsten Veranstaltungen im Rahmen des Nationalen Programms gegen Armut hin, die Sie nicht verpassen sollten:

  • 2018 finden sechs regionale Seminare zum Kenntnis- und Erfahrungsaustausch im Bereich frühe Förderung statt. Sie richten sich an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie an Fachpersonen aus kleinen und mittleren Gemeinden und Kantonen.
  • Projektbesuche zum Thema berufliche Integration Jugendlicher in Genf oder zum Thema Schuleintritt und Berufswahl in Biel

Auf unserer Internetseite finden Sie ausserdem die Dokumentation der Fachtagung «Mit Innovation gegen Armut: Kontinuierliche Angebote zur Förderung der Bildungschancen» vom 4. September 2017.

Am Schluss des Newsletters finden Sie wie gewohnt weitere Hinweise auf Veranstaltungen im Bereich Armutsbekämpfung und -prävention.

Eine gute Lektüre wünscht Ihnen
das Team des Nationalen Programms gegen Armut


Veröffentlichung des Leitfadens «Leistungsvereinbarungen zwischen Sozialwerken und Unternehmen der sozialen und beruflichen Integration (USBI)»

Die Integration in den Arbeitsmarkt ist für Menschen im Erwerbsalter eine zentrale Voraussetzung für die eigenständige Existenzsicherung, selbstständige Lebensführung und soziale Integration. Die Invaliden- und die Arbeitslosenversicherung sowie die Sozialhilfe haben deshalb in den letzten Jahren ihre Anstrengungen wesentlich verstärkt, um Menschen mit Behinderungen, Arbeitslose sowie Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger beim Eintritt in den Arbeitsmarkt zu unterstützen. Ein wichtiger Partner der Sozialwerke sind dabei Unternehmen der sozialen und beruflichen Integration (USBI). Sie bieten ihren Klientinnen und Klienten zeitlich befristete Arbeitseinsätze in einem geschützten Rahmen kombiniert mit Beratungs-, Aus- und Weiterbildungsangeboten.Der Leitfaden soll den kantonalen und kommunalen Vollzugsstellen von IV, ALV und Sozialhilfe den Abschluss von Leistungsvereinbarungen mit USBI erleichtern. Er zeigt den Vollzugsstellen Optimierungspotenziale bei bestehenden Leistungsvereinbarungen auf und unterstützt sie beim Abschluss neuer Vereinbarungen mit den USBI.
Die Studie kann als PDF-Dokument auf unserer Internetseite heruntergeladen werden. Dort finden Sie auch die Informationen zur Bestellung einer Druckversion.

 

Fachseminar : «Niederschwellige Informationen und Beratung für armutsbetroffene Menschen»

Wann: Montag, 12. März 2018, 8.30 bis 15.30 Uhr
Wo: Haus der Universität, Bern

Für armutsbetroffene Menschen gestaltet sich die Suche nach den richtigen Informationen in einer Vielzahl von Institutionen und Angeboten oft schwierig– vor allem in einem System, das von Kanton zu Kanton und von Gemeinde zu Gemeinde andere Abläufe und Strukturen kennt. Wie können Informationen für armutsbetroffene Menschen sichtbar und zugänglich gemacht werden? Das Fachseminar will auf diese Frage Antworten finden und Handlungsempfehlungen für die Bereitstellung von bedarfsgerechten, niederschwelligen Informations- und Beratungsangeboten erarbeiten.

Eingeladen sind

  • Fachpersonen aus dem Sozialbereich in Kantonen, Städten und Gemeinden, welche ihr Informationsangebot niederschwellig(er) gestalten wollen bzw. bereits niederschwellig gestalten und ihr Wissen weitergeben können,
  • Vertreterinnen und Vertreter von Betroffenenorganisationen oder armutsbetroffene Menschen sowie
  • Fachpersonen aus Nichtregierungsorganisationen und Forschung.

Provisorisches Programm und Anmeldung

 

Save the  date:
Regionale Seminare zur frühen Förderung in kleinen und mittleren Gemeinden

An sechs regionalen Seminaren, die in allen drei grossen Sprachregionen der Schweiz stattfinden, erfahren Sie, wie in kleinen und mittleren Gemeinden Strategien zur frühen Förderung erarbeitet und umgesetzt werden können. Vorgestellt werden die Ergebnisse einer bei Gemeinden durchgeführten Erhebung sowie ein kürzlich erarbeitetes Handbuch als Orientierungshilfe. Ausserdem werden praktische Beispiele aus Gemeinden und Kantonen aufgezeigt. Anschliessend wird über die Chancen und Herausforderungen der frühen Förderung diskutiert. Die Seminare richten sich an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie an Fachpersonen der frühen Förderung aus kleinen und mittleren Gemeinden und Kantonen.
Die Seminare werden von der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX organisiert und sind Teil eines Projekts des Nationalen Programms gegen Armut, das vom Schweizerischen Gemeindeverband und vom Bundesamt für Sozialversicherungen in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Städteverband durchgeführt wird.

  • 28. Februar 2018, 13.30 bis 17.00 Uhr in Olten
  • 19. März 2018, 13.30 bis 17.00 Uhr in Winterthur
  • 8. März 2018, 13.30 bis 17.00 Uhr in Neuenburg
  • 13. März 2018, 13.30 bis 17.00 Uhr in Lausanne
  • 25. Mai 2018, 13.30 bis 17.00 Uhr in Zug
  • im März 2018, 13.30 bis 17.00 Uhr im Tessin (genaues Datum wird im nächsten Newsletter bekanntgegeben

 

Besuch des Projekts «Scène Active» des Genfer Vereins Accroche
Berufliche Integrationsmassnahme mit Theateraufführung von Jugendlichen
Donnerstag, 22. Februar 2018, in Genf

Vierzig Jugendliche, die die Schule oder die Lehre abgebrochen haben, erarbeiten ein Theaterspektakel, das dreimal öffentlich vorgeführt wird. Während zehn Monaten stärken die Jugendlichen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen mit dem Ziel, nach Projektabschluss eine Ausbildung aufzunehmen oder den Einstieg in die Berufswelt zu schaffen. Beim Projektbesuch erfahren Sie mehr über die Massnahme und tauschen sich vor Ort mit den beteiligten Akteuren und Jugendlichen aus. Danach wird über das Potenzial und die Grenzen von solchen innovativen Ansätzen diskutiert.

Besuch und Diskussion finden in französischer Sprache statt.
Programm und Anmeldung (bis 1. Februar 2018).

 

Besuch der Projekte «Mein Kind geht zur Schule» und «Berufswahl» des Programms femmesTISCHE
Informationen zum Thema Schuleintritt und Berufswahl für Eltern mit Migrationshintergrund
Dienstag, 6. März 2018, in Biel

FemmesTISCHE ist ein niederschwelliges, nationales Präventions- und Gesundheitsförderungsprogramm, das sich vor allem an Frauen mit Migrationshintergrund richtet. An von Moderatorinnen geleiteten Gesprächsrunden tauschen sich die Frauen entweder in privatem oder institutionellem Rahmen über die Themen Gesundheit und Erziehung aus. Beim Projektbesuch werden das seit über 20 Jahren bestehende Programm femmesTISCHE sowie die neuen Module «Mein Kind geht zur Schule» und «Berufswahl» vorgestellt. Es werden auch Moderatorinnen präsent sein. Durch die Diskussionen und den Austausch erfahren Sie mehr über die Ergebnisse und Vorteile eines solchen Ansatzes.

Besuch und Diskussion finden in französischer Sprache statt (Simultanübersetzung ins Deutsche möglich).
Programm und Anmeldung (bis 19. Februar 2018)

 

Dokumentation zur Fachtagung «Mit Innovation gegen Armut: Kontinuierliche Angebote zur Förderung der Bildungschancen»

Die Fachtagung vom 4. September 2017 versammelte rund 130 Fach- und Leitungspersonen aus dem Sozial- und Bildungsbereich aus der ganzen Schweiz. Die Tagung hatte zum Ziel, Impulse für die Konzeption und Umsetzung von innovativen Ansätzen und Massnahmen in der Armutsprävention im Bereich Bildungschancen zu geben. Das Konzept der kontinuierlichen Angebotskette und die Bedeutung eines gemeinsamen Verständnisses von Bildung diskutierte Prof. Dr. Doris Edelmann im Eingangsreferat. In elf parallelen Workshops diskutierten die Teilnehmenden anschliessend Projekte in den Themenbereichen frühe Förderung, Schule, Berufseinstieg und Qualifikation Erwachsener. Zentrale Themen des Tages waren die Zusammenarbeit und Vernetzung: Die Koordination zwischen den verschiedenen föderalen Ebenen wie auch zwischen verschiedenen Themengebieten (Soziales, Gesundheit und Bildung) wurde als zentral für den Erfolg von Massnahmen der Armutsprävention erachtet.

Auf unserer Website finden Sie einen kurzen Bericht mit den Resultaten der Diskussionen sowie alle Referate, Präsentationen, Poster und Videos.




Abschlussveranstaltung zum Ausschreibungsverfahren «Neue Wege in den Arbeitsmarkt – Innovative Modelle für berufliche Integration», Drosos Stiftung
Donnerstag, 11. Januar 2018, von 17.00 bis 19.30 Uhr, Olten

Seminar «Schultransitionen gestalten: Förderung – Chancen verteilen – Inklusion», Haute école spécialisée du Nord-Ouest de la Suisse (FHNW)
Dienstag, 30. Januar 2018, von 14.00 bis 18.00 Uhr, Solothurn

Dreitätiger Kongress «Strategien und Praxis für bezahlbares Wohnen», Verein für Sozialplanung (VSOP)
Mittwoch bis Freitag, 21. - 23. Feburar 2018, München

Weiterbildung «Schuldenberatung und Existenzsicherung», FHNW, Dachverband Schuldenberatung Schweiz, SKOS und Caritas Schweiz
22. Feburar 2018 - 8. Februar 2019, Basel

Fachseminar «Niederschwellige Informationen und Beratung für armutsbetroffene Menschen», Nationales Programm gegen Armut, BSV
Montag, 12. März 2018, von 8.30 bis 15.30, Bern

Nationale Tagung Biel «Ermessensspielräume in der Sozialhilfe sinnvoll nutzen», Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS)
Donnerstag, 22. März 2018, von 9.30 bis 16.15, Biel


Save the date!

Konferenz zum Abschluss des Nationalen Programms gegen Armut, Bundesamt für Sozialversicherungen
Donnerstag, 6. September 2018, Bern






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Nationales Programm gegen Armut
Bundesamt für Sozialversicherungen, Effingerstrasse 20, CH-3003 Bern
www.gegenarmut.ch

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