Inhalt

> Im Fokus

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

Heute findet die Nationale Konferenz gegen Armut statt, mit der das Nationale Programm gegen Armut 2014-2018 zum Abschluss kommt. Nach fünf Jahren Zusammenarbeit ziehen Bundespräsident Alain Berset und die Programmpartner eine positive Bilanz. Mit dem Programm konnten neue Grundlagen für die Armutsprävention geschaffen, Good Practices identifiziert und die verantwortlichen Akteure besser vernetzt werden.

Bund, Kantone, Städte und Gemeinden unterzeichnen an der Konferenz eine gemeinsame Erklärung. Damit bekräftigen sie ihre Absicht, die gemeinsamen Bemühungen angesichts der aktuellen Herausforderungen, die im Bereich Armutsbekämpfung und -prävention nach wie vor bestehen, bis 2024 fortzuführen.

Der Bundesrat hat am 18. April 2018 entschieden, die Unterstützungsmassnahmen im Bereich Armutsbekämpfung und -prävention während fünf Jahren in reduziertem Rahmen weiterzuführen. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Massnahmen und Schwerpunkte der kommenden Jahre kurz vor.

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre.

Das Team des Nationalen Programms gegen Armut


Nationale Konferenz gegen Armut vom 07.09.2018
Wir freuen uns, dass an der Nationalen Konferenz und damit am Austausch über Armutsprävention in der Schweiz über 200 Fachpersonen, politische Entscheidungsträgerinnen und -entscheidungsträger sowie Armutsbetroffene teilnehmen. Über die Ergebnisse der Konferenz berichten wir in einem der nächsten Newsletter. Die Referate vom Vormittag und die Medienmitteilung sind bereits auf unserer Internetseite aufgeschaltet.


Gemeinsame Erklärung von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden
Bund, Kantone, Städte und Gemeinden unterzeichnen an der Konferenz eine gemeinsame Erklärung und bekräftigen damit ihre Absicht, ihre gemeinsamen Bemühungen bis 2024 fortzuführen. Nach der Intensivphase des Programms wird der Bund in den kommenden fünf Jahren die Umsetzung der Empfehlungen begleiten, welche gemeinsam mit Kantonen, Städten und Gemeinden formuliert wurden. Der Bund wird nach wie vor Plattformen zur Verfügung stellen, um den Austausch und die Vernetzung zu erleichtern, und sich an gemeinsamen Aktivitäten in spezifischen Schwerpunktbereichen beteiligen. Die Kantone, Städte und Gemeinden werden in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich die im Rahmen des Nationalen Armutsprogramms formulierten Empfehlungen umsetzen. Dazu prüfen sie die Wirksamkeit bestehender Massnahmen und sorgen für deren Weiterentwicklung.

Download der Gemeinsamen Erklärung von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden

 

Umsetzungskonzept der Nationalen Plattform gegen Armut: Massnahmen der Armutsprävention 2019–2024

Von 2019 bis 2024 setzen Bund, Kantone, Städte und Gemeinden ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Nationalen Plattform gegen Armut fort. Basierend auf dem Bericht des Bundesrates vom 18. April 2018 und den Ergebnissen und Empfehlungen der Schlussevaluation des Nationalen Programms haben die Plattformpartner gemeinsam einen Umsetzungsplan für vier Schwerpunktbereiche erarbeitet:

  • Unterstützung benachteiligter Jugendlicher, insbesondere beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung und beim Eintritt in den Arbeitsmarkt
  • Armutsgefährdete Erwachsene bei der Verbesserung ihrer Grundkompetenzen und beruflichen Qualifikationen unterstützen
  • Einbezug und Beteiligung armutsbetroffener Menschen bei der Konzeption, Umsetzung und Evaluation der Massnahmen zur Prävention und Bekämpfung von Armut
  • Unterstützung benachteiligter Familien 

Das Umsetzungskonzept der Nationalen Plattform gegen Armut 2019–2024 ist auf unserer Webseite verfügbar.






Footer Image

Nationales Programm gegen Armut
Bundesamt für Sozialversicherungen, Effingerstrasse 20, CH-3003 Bern
www.gegenarmut.ch

Newsletter abbestellen