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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser

Am 25. Januar 2016 fand in Bern im Rahmen des Nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut die erste Fachtagung zu innovativen Projekten der Armutsprävention statt. Eine Auswahl von zehn Projekten wurde präsentiert. Sie reichten von Integrationsmassnahmen für Personen in prekären Arbeitsverhältnissen über Ausbildungsmöglichkeiten für anerkannte Flüchtlinge bis hin zum kantonalen Programm gegen Verschuldung.

Wir möchten Sie nun auf die Dokumentation und Ergebnisse unserer Fachtagung «Mit Innovation gegen Armut» aufmerksam machen. Den Link dazu finden Sie weiter unten im Fokus.

Zudem freuen wir uns eine weitere Studie im Bereich Wohnen und Armut bekanntgeben zu können. Diese untersuchte nicht-monetäre Angebote von zehn staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren. 

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Programmteam Nationales Programm gegen Armut


Tagungsdokumentation Fachtagung «Mit Innovation gegen Armut»

Im Zentrum der Tagung stand der Austausch über interessante, innovative Projekte der Armutsprävention und -bekämpfung. Dazu wurden zehn innovative Projekte aus Kantonen, Städten oder Gemeinden eingeladen, ihre Lösungsansätze und Erfahrungen zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Die Tagung stiess denn auch auf grosses Interesse bei Fachverantwortlichen auf kantonaler, städtischer und kommunaler Ebene. Die Teilnehmenden schätzten besonders die Möglichkeit zur Vernetzung, beurteilten aber auch die Tagungsinhalte als für sie relevant, sodass sie Inputs für ihre eigene Arbeit mitnehmen konnten. Mit 130 anwesenden Personen war die Fachtagung sehr gut besucht.

Die gesamte Dokumentation als pdf zum Downloaden, sowie die einzelnen Präsentationen finden Sie auf unserer Website.


Studie «Nicht-monetäre Dienstleistungen im Bereich Wohnen für armutsbetroffene und –gefährdete Menschen»

Armutsbetroffene und -gefährdete Menschen haben nicht nur Mühe Wohnraum zu finden, sondern diesen auch zu halten. Bei der Wohnraumversorgung sind sie neben monetären Hilfen (z.B. Wohnzuschüsse, Mietzinsgarantien) auf Unterstützungsleistungen angewiesen, die sie bei der Ver-mittlung und Sicherung von Wohnraum unterstützen.
Im Zentrum der Studie stehen Beratungs- und Unterstützungsangebote, welche angemessenen Wohnraum an armutsbetroffene und -gefährdete Menschen vermitteln und/oder Beiträge zur nachhaltigen Sicherung einer Wohnung leisten. Um Herausforderungen und Lücken zu identifizieren, analysierte ein Forschungsteam des ETH Wohnforum/ETH CASE im Rahmen des Nationalen Programms gegen Armut nicht-monetäre Angebote von insgesamt zehn staatlichen und nicht-staatlichen Akteuren. Die Studie liefert erste Hinweise auf erfolgsversprechende Faktoren zum Auf- und Ausbau nicht-monetärer Angebote im Bereich Wohnen.

Diese gesamte Studie als PDF zum Downloaden, sowie Informationen zur Bestellung einer Druckversion erhalten Sie auf unserer Website und die des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV).


Studie «Bestandsaufnahme zur Bildungsbeteiligung von spät eingereisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen»

Das Staatssekretariat für Migration SEM hat dem Büro für arbeits- und sozialpolitische Studien BASS AG einen Auftrag für eine Bestandsaufnahme über bestehende Strukturen, Massnahmen und Formen der Zusammenarbeit im Bereich der nachobligatorischen Bildungsbeteiligung von spät eingereisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen erteilt. Die Studie liegt nun vor und weist auf Hindernisse, Hürden und Verbesserungsmöglichkeiten im Zugang zur nachobligatorischen Bildung dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Der Bericht kann auf der Homepage des Staatssekretariats für Migration SEM abgerufen werden.


Studie «Prekäre Übergangsverläufe. Entstehungsbedingungen risikobehafteter Übergänge»

Die Publikation stellt die Ergebnisse einer Studie vor, die das Deutsche Jugendinstitut (DJI) im Auftrag der Landeshauptstadt München durchgeführt hat. Im Fokus stehen Jugendliche und junge Erwachsene, die vier Jahre nach Ende der Pflichtschulzeit den Einstieg in Ausbildung und Beruf nicht geschafft haben. Häufig führen gesundheitliche und psychische Belastungen dazu, dass diese Jugendlichen Ausbildungen abbrechen, als Ungelernte arbeiten, erwerbslos sind oder erfolglos an berufsvorbereitenden Programmen teilnehmen.

Die Publikation können Sie als PDF beim DJI herunterladen.




Förderung von Tagungen: Stichtag II

Am zweiten Stichtag Ende Oktober 2015 gingen 2 Gesuche ein. Unter Einbezug der Programmgremien des Nationalen Programms gegen Armut wurden beide Gesuche für die Förderung ausgewählt: Caritas Zürich für ihre Tagung «Freiwilligenarbeit in der Wohnhilfe - kann das gut gehen?» am 29.09.2016 sowie Caritas Luzern für die Tagung «Familienarmut im Kanton Luzern» am 19.09.2016.

Eine Übersicht aller unterstützten Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website.

Allfällige weitere Stichtage zur Einreichung von Fördergesuchen werden frühzeitig auf unserer Webseite bekannt gegeben.




«Jahresversammlung ATD» Assemblée générale du Mouvement ATD Quart Monde Suisse
Samstag, 23. April 2016, Treyvaux

«Die Eltern ins Boot holen – kreative Inputs für eine erfolgreiche Fahrt mit den Eltern», Fachkongress von SSLV und IG Spielgruppen
Samstag, 21. Mail 2016, Baden

«Soziale Arbeit und Menschenrechte», Nationale Tagung, AvenirSocial
Freitag, 3. Juni 2016, Bern

«2. Nationale Tagung Armut & Gesundheit», Berner Fachhochschule BFH, Fachbereiche Soziale Arbeit und Gesundheit
Freitag, 24. Juni 2016, Bern

«2. Tagung Sozialplanung», Hochschule für Soziale Arbeit, FHNW
Dienstag, 28. Juni 2016, Basel

« Où s’arrête l’école ? », Congrès national de la Société Suisse pour la Recherche en Education (SSRE), en collaboration avec l’Institut de psychologie de l’Université de Lausanne
Mercredi, 29 juin 2016 au 1er juillet 2016, Université de Lausanne

«Nationale Konferenz gegen Armut», Konferenz des Nationalen Programms gegen Armut, Bundesamt für Sozialversicherungen BSV
Dienstag, 22. November 2016






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Nationales Programm gegen Armut
Bundesamt für Sozialversicherungen, Effingerstrasse 20, CH-3003 Bern
www.gegenarmut.ch

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