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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser

Für das Nationale Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut (Nationales Programm gegen Armut) wurden vier Handlungsfelder identifiziert: „Bildungschancen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“, „Soziale und berufliche Integration“, „Lebensbedingungen“ und „Wirkungsmessung und Monitoring“.

Im vorliegenden Newsletter erhalten Sie Einblick in das Handlungsfeld „Soziale und berufliche Integration“ des Nationalen Programms gegen Armut. Durch die Zusammenarbeit mit wichtigen Akteuren der sozialen und beruflichen Integration können in diesem Handlungsfeld Grundlagen erarbeitet und weitergegeben werden. Zudem erfahren Sie in diesem Newsletter, welche Veranstaltungen u.a. in diesem Bereich unterstützt werden und welche Informationsmaterialien bereits zur Verfügung stehen.

In den kommenden Newslettern informieren wir Sie laufend über Aktuelles aus den vier Handlungsfeldern. Zusätzlich weisen wir in unserer Agenda auf fachspezifische Veranstaltungen hin und möchten Sie auf die Möglichkeit zur Gesuchstellung für die finanzielle Unterstützung von Pilot- und Modellprojekten zur Armutsprävention (30. September 2015) sowie von Veranstaltungen (31. Oktober 2015) aufmerksam machen.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Programmteam Nationales Programm gegen Armut


„Soziale und berufliche Integration“ als Beitrag zur Armutsprävention

Es ist u.a. die soziale und berufliche Integration und (Wieder-)Eingliederung in den Arbeitsmarkt, die nachhaltig vor Armut schützt. Aus diesem Grund legt das Nationale Programm gegen Armut im Rahmen von Projekten und Studien auch einen Schwerpunkt auf soziale und berufliche Integrationsmöglichkeiten für Personen, deren Vermittlung aufgrund ihrer Fähigkeiten schwierig ist oder die seit längerem nicht mehr im Arbeitsmarkt integriert sind. Das Nationale Programm gegen Armut beteiligt sich im Handlungsfeld „Soziale und berufliche Integration“ darüber hinaus an Fachtagungen und leistet damit einen Beitrag zum Austausch der Akteure und fördert u.a. den Wissenstransfer.
Gemeinsam mit wichtigen Akteuren (vgl. Mitglieder Projektgruppe soziale und berufliche Integration) wurde ein Faktenblatt erstellt, was den Überblick bietet über das Engagement des Nationalen Programms gegen Armut, wichtige regionale und nationale Netzwerke und Akteure, sowie Hinweise auf Literatur zum Thema der sozialen und beruflichen Integration gibt.

Sie sind gerne eingeladen, das Faktenblatt über Ihre eigenen Kanäle weiterzuverbreiten.


Projektförderung Bildungschancen

Das Nationale Programm gegen Armut unterstützt in den Jahren 2015 bis 2017 neue oder laufende Projekte oder Projektevaluationen in den Themenbereichen der frühen Förderung bis erste Schuljahre, Berufswahl und -einstieg sowie Nachholbildung (Berufsabschluss für Erwachsene). Ziel der Projektförderung ist, Impulse für die Weiterentwicklung der Armutsprävention in diesen Themenbereichen zu geben und durch die Bekanntmachung der Projekte und deren Ergebnisse den Praxistransfer zu gewährleisten.

Am ersten Stichtag Ende April 2015 gingen 52 Gesuche ein. Der Entscheid über die zu fördernden Projekte wird im August 2015 getroffen. In der Folge werden wir diese auf der Website publizieren. Gerne weisen wir Sie bereits auf den zweiten Stichtag für weitere Eingaben am 30. September 2015 hin.

Nähere Informationen: Förderkriterien und Gesuchformular finden Sie auf unserer Website.




Förderung von Tagungen

Das Nationale Programm gegen Armut unterstützt in den Jahren 2015 bis 2017 ebenfalls Tagungen im Kontext der Armutsprävention und -bekämpfung in der Schweiz. Dies mit dem Ziel den Austausch zwischen Akteuren dieses Bereichs zu fördern.

Am ersten Stichtag Ende April 2015 gingen 6 Gesuche ein. Unter Einbezug der Programmgremien des Nationalen Programms gegen Armut wurden 4 Austauschtreffen für die Förderung ausgewählt. Die geförderten Veranstaltungen können Sie auf unserer Website einsehen. Gerne weisen wir Sie hiermit bereits auf den zweiten Stichtag für weitere Eingaben am 31. Oktober 2015 hin.

Nähere Informationen: Förderkriterien und Gesuchformular finden Sie auf unserer Website.


SwissUpStart – Challenge 2016 und 2017

Seit 2014 fördert die Fachhochschule Nordwestschweiz mit SwissUpStart – Challenge im Bereich „Social Business“ innovative Geschäftsmodelle. 2015/16 und 2016/17 stehen unter dem Patronat des Nationalen Programms gegen Armut Unternehmensideen im Bereich „Social Business“ mit dem Ziel der Armutsbekämpfung und -prävention im Zentrum. Der Start-up Wettbewerb ist damit einzigartig in der Schweiz. Das Nationale Programm gegen Armut unterstützt den Wettbewerb mit einem Preisgeld von CHF 25‘000 in den Jahren 2016 und 2017, welches den Siegerprojekten als Starthilfe zur Verfügung gestellt wird.

Vielleicht ist es gerade Ihre Idee, die hierzu einen entscheidenden Beitrag leisten kann? Zögern Sie nicht. Melden Sie sich mit Ihrer Projektidee bei SwissUpStart - Challenge im Förderbereich „Social Business“ bis 30. September 2015 an.


2. Nationale Tagung Gesundheit und Armut, 24. Juni 2016 - Call for Papers

Das Nationale Programm gegen Armut leistet einen Beitrag an die 2. Nationale Tagung Armut und Gesundheit der Berner Fachhochschule BFH. Für die Tagung werden Forschungs- oder Praxisprojekte gesucht, die sich mit Fragen rund um die Gesundheit von armutsbetroffenen Personen und rund um die gesundheitliche Ungleichheit auseinandersetzen. Der „Call for Papers“ richtet sich an Praktikerinnen und Praktiker sowie Forscherinnen und Forscher, die an der Tagung ihre Projekte, Programme oder Dienstleistungen vorstellen und ihre Erfahrungen bei der Implementierung, Anwendung und Umsetzung mit anderen Teilnehmenden diskutieren möchten. Die Eingabefrist für Workshop-Beiträge dauert noch bis 30. September 2015 und die Eingabe für Posterbeiträge bis 31. März 2016.




"Integrative / inklusive Schule – und dann?", Kongress, SZH
Mittwoch 2. und Donnerstag 3. September 2015, Unitobler und Pauluskirche, Bern

„Übergänge in der Sozialen Arbeit“, 3. Internationaler Kongress  – Schweizerische Gesellschaft für Soziale Arbeit
Donnerstag 3. und Freitag 4. September 2015, Toni-Areal Zürich

„Il mio budget“, Corso, Dialogare (I)
Sabato 5,12,19 e 26 settembre 2015, Ospedale Regionale, Locarno

Europäische Sozialfirmenkonferenz – Tagung der Fachhochschule Nordwestschweiz
Donnerstag 10. und Freitag 11. September 2015, FHNW Olten

„Enfance et précarisation: Quelles politiques publiques pour demain?“, PRo Enfance-Tagung
Freitag 25. September 2015, Château d’Yverdon-les-Bains

„Entschuldung auch für Arme - eine gerichtliche Restschuldbefreiung als Lösung für die Schweiz?“, 4. Nationale Tagung zur Schuldenberatung
Donnerstag 1. Oktober 2015, FHNW Olten

„Von der Schule zum Beruf – Jugendliche im Übergang begleiten“, Tagung der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Samstag, 24. Oktober 2015, FHNW Olten

„Mehr Bildung für weniger Armut“, Tagung von Elternbildung.ch und der PH St. Gallen
Freitag 6. November 2015, Altes Spital Solothurn






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Nationales Programm gegen Armut
Bundesamt für Sozialversicherungen, Effingerstrasse 20, CH-3003 Bern
www.gegenarmut.ch

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