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Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser

In diesem Newsletter finden Sie die Dokumentation zur Nationalen Konferenz gegen Armut, welche am 7. September 2018 in Bern rund 200 Fachpersonen, Politikerinnen und Politiker sowie von Armut betroffene Personen zusammengebracht hat. 

Das Nationale Programm gegen Armut geht nun nach fünf Jahren zu Ende. Bund, Kantone, Städte und Gemeinden führen ihre Zusammenarbeit aber im Rahmen der nationalen Plattform gegen Armut von 2019 bis 2024 weiter. Mehr dazu lesen Sie in dieser letzten Ausgabe von 2018.

Am Schluss des Newsletters finden Sie wie üblich unsere Hinweise auf Veranstaltungen im Bereich Armutsbekämpfung und -prävention.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und viel Vergnügen beim Lesen.

Programmteam Nationales Programm gegen Armut


Bericht zur Nationalen Konferenz gegen Armut

Die Konferenz vom 7. September 2018 versammelte über 200 Fachpersonen, Politikerinnen und Politiker sowie Direktbetroffene aus allen Landesteilen in Bern, um die Schlussergebnisse des Nationalen Programms gegen Armut zu diskutieren und eine Bilanz der Armutsprävention und -bekämpfung zu ziehen. Angeboten wurden Referate und Workshops zu Ergebnissen, aktuellen Herausforderungen und Lösungsvorschlägen. Rund ein Fünftel der Teilnehmenden waren armutsbetroffene Menschen bzw. repräsentierten Betroffenenorganisationen.

In der Dokumentation finden Sie die Zusammenfassungen der Referate, der Podiumsdiskussion und sämtlicher Workshops, ebenso die gemeinsame Erklärung von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden. Die Bilder zum Anlass finden Sie in der Galerie.


Aus Programm wird Plattform gegen Armut

Das Nationale Programm gegen Armut endet nach fünf Jahren Laufzeit Ende 2018. Im April 2018 zog der Bundesrat eine positive Bilanz über die Ergebnisse des Programms. Aus seiner Sicht hat sich die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden bewährt. Das Programm hat fundiertes neues Wissen über Armut erarbeitet, Beispiele guter Praxis identifiziert und Akteure der Armutsprävention und -bekämpfung vernetzt. Angesichts der aktuellen Armutsquote von rund 8% und dem fortschreitenden Strukturwandel hält der Bundesrat seine Unterstützungsmassnahmen in reduziertem Umfang bis 2024 bei. An der nationalen Konferenz bekräftigten Bund, Kantone, Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Erklärung ihren Willen, die aktive Zusammenarbeit im Rahmen der neuen nationalen Plattform gegen Armut von 2019 bis 2024 fortzusetzen. Die Empfehlungen des Programms sollen in Kantonen und Gemeinden umgesetzt, die aufgebauten Netzwerke gepflegt und Wissenslücken gezielt geschlossen werden. Die Plattformpartner haben dazu einen Umsetzungsplan erarbeitet und vier Schwerpunktthemen definiert: Partizipation armutsbetroffener Menschen, Unterstützung von gefährdeten Jugendlichen, Förderung von Grundkompetenzen und beruflichen Qualifikationen sowie Unterstützung benachteiligter Familie.

Der Newsletter wird im Rahmen der nationalen Plattform gegen Armut weiterhin erscheinen. Auf der Webseite www.gegenarmut.ch wird über Publikationen und Veranstaltungen der Plattform berichtet.


Angepasste 2. Version- Studie «Armut und Schulden in der Schweiz»

Die Studie «Armut und Schulden in der Schweiz. Ansätze der Schuldenbewältigung und ihr Beitrag zur Armutsprävention und -bekämpfung» wurde am 17. Oktober 2018 publiziert. Sie zeigt den Zusammenhang zwischen Verschuldung und Armut auf sowie die zur Verfügung stehenden Instrumente der Bekämpfung und Prävention von Verschuldung, gestützt auf verfügbare statistische Daten und wissenschaftliche Literatur.

Nach der Publikation des Berichts gingen Hinweise aus der Praxis ein, die darauf schliessen liessen, dass einzelne Textpassagen im Bericht missverständlich waren. Diese wurden nun angepasst.

Sie können diese leicht angepasste 2. Version der Studie ab sofort hier herunterladen. Die Printversion kann unter www.bundespublikationen.admin.ch (Bestellnummer 318.010.7/17d) bestellt werden.




Caritas-Forum 2019: "Die Digitalisierung und ihre sozialen Folgen"
Freitag, 25. Januar 2019, 9.30 bis 15.30 Uhr, Bern






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Nationales Programm gegen Armut
Bundesamt für Sozialversicherungen, Effingerstrasse 20, CH-3003 Bern
www.gegenarmut.ch

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