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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser

Der erste Newsletter 2016 informiert über die Publikation (per 11.01.2016) der Studie «Wohnversorgung in der Schweiz - Bestandsaufnahme über Haushalte von Menschen in Armut und in prekären Lebenslagen», ein Forschungsprojekt im Rahmen des Nationalen Programms zur Prävention und Bekämpfung von Armut (Nationales Programm gegen Armut). Des Weiteren möchten wir Sie auf die verlängerte Anmeldefrist (bis 14. Januar 2016) der Fachtagung «Mit Innovation gegen Armut» am 25. Januar 2016 und auf den dritten Stichtag zur Einreichung von Gesuchen zur Förderung von Austauschtreffen bis am 29. Februar 2016 hinweisen.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Programmteam Nationales Programm gegen Armut


Studie zur Wohnversorgung von armutsbetroffenen Menschen liegt vor

84 Prozent der Haushalte armutsbetroffener Menschen leben in unangemessenen Wohnverhältnissen. Dies gilt mit 37 Prozent besonders häufig für Alleinerziehende. Das sind Ergebnisse einer Studie der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe und der Fachhochschule Nordwestschweiz, welche mit Unterstützung des Nationalen Programms gegen Armut und dem Bundesamt für Wohnungswesen realisiert wurde. Im Verhältnis zum Einkommen sind zu hohe Wohnkosten das Hauptproblem, eine zu kleine Wohnung, mangelnde Qualität, eine ungünstige Lage oder die fehlende Wohnsicherheit sind weitere Defizite. Hohe Wohnkosten führen zu Einschränkungen in anderen Lebensbereichen. Zum Beispiel kann sich dies ungünstig auf Bildung, Gesundheit sowie die Pflege von sozialen Kontakten auswirken. Die Studie liefert eine differenzierte Momentaufnahme der aktuellen Situation und ist eine wichtige Grundlage für die Diskussion von Massnahmen.

Diese gesamte Studie als pdf zum downloaden, sowie Informationen zur Bestellung einer Druckversion erhalten Sie auf unserer Website und die des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV).




Anmeldung: Fachtagung «Mit Innovation gegen Armut. Projekte aus Kantonen, Städten und Gemeinden», 25. Januar 2016

Im letzten Newsletter haben wir Sie bereits über die Fachtagung «Mit Innovation gegen Armut. Projekte aus Kantonen, Städten und Gemeinden», vom 25. Januar 2016 in Bern informiert.

Bis zum 14. Januar 2016 laden wir interessierte Vertreterinnen und Vertreter der Kantone, Städte und Gemeinden ein, sich über den Link anzumelden.
Weitere Informationen zum Programm und den Workshops der Fachtagung erhalten Sie auf unserer Website.


Ankündigung: Fördergelder für Veranstaltungen, Stichtag III, 29. Februar 2016

Das Nationale Programm gegen Armut unterstützt in den Jahren 2015 bis 2017 Tagungen im Kontext der Armutsprävention und -bekämpfung in der Schweiz. Dies mit dem Ziel, den Austausch unter den Akteuren in diesem Bereich zu fördern.

Gerne weisen wir Sie erneut auf den dritten Stichtag am 29. Februar 2016 für Eingaben zur Förderung von Veranstaltungen hin.

Nähere Informationen: Die Förderkriterien und das Gesuchformular finden Sie auf unserer Website.




«Erfolgsfaktoren und Risikosituationen in Bildungsverläufen», Tagung Bildungsverläufe, FHNW
Freitag, 22. Januar 2016, Solothurn

«Mit Innovation gegen Armut. Projekte aus Kantonen, Städten und Gemeinden», Tagung BSV SODK SSV SGV
Montag, 25. Januar 2016, Bern

«Familie ist kein Luxus», Caritas Forum 2016
Freitag, 29. Januar 2016 , Bern

«Il mio budget», Corso, Dialogare
Samstag, 20. Februar 2016, Bellinzona

«Io imparo a… compilare la dichiarazione fiscale», Corso, Dialogare
Dienstag, 23. Februar 2016, Massagno

«Allgemeinbildender Unterricht (ABU) für Erwachsene», Vortragsreihe Berufsbildung für Erwachsene, PHZ
Donnerstag, 17. März 2016, Zürich

«2. Nationale Tagung Armut & Gesundheit», Berner Fachhochschule BFH, Fachbereiche Soziale Arbeit und Gesundheit
Freitag, 24. Juni 2016, Bern

«1. Nationale Konferenz gegen Armut», BSV
Dienstag, 22. November 2016






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Nationales Programm gegen Armut
Bundesamt für Sozialversicherungen, Effingerstrasse 20, CH-3003 Bern
www.gegenarmut.ch

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