Inhalt

> Im Fokus

> Fachveranstaltungen

> Agenda

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser

Vielen Dank für Ihr Interesse am Nationalen Programm zur Prävention und Bekämpfung von Armut (kurz Nationales Programm gegen Armut). Dieser erste Newsletter gibt Auskunft über das Programm als Ganzes und liefert weitere aktuelle Informationen, die mit dem Nationalen Programm gegen Armut im Zusammenhang stehen.

In Zukunft dürfen Sie mehrmals pro Jahr einen Newsletter mit interessanten Hinweisen und Informationen rund um die Themen Armutsprävention und -bekämpfung erwarten. Melden Sie sich gleich für den Newsletter an und bleiben Sie informiert über die neusten Entwicklungen in der Armutsprävention und -bekämpfung in der Schweiz.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Programmteam Nationales Programm gegen Armut

Gabriela Felder (Programmleiterin), Maurus Bärlocher, Cindy Eggs, Miriam Götz, Talitha Schärli Petersson, Isabelle Villard Risse, Xenia Wassihun


Nationales Programm

Mit dem Nationalen Programm gegen Armut werden neue Grundlagen im Bereich Armutsprävention und -bekämpfung erarbeitet und die Vernetzung der hauptzuständigen Akteure intensiviert. Dazu gehören namentlich die Kantone, Städte und Gemeinden sowie die Sozialpartner und Nicht-Regierungsorganisationen. Diese Akteure werden bei der Weiterentwicklung von bestehenden Strategien und Massnahmen unterstützt. Das Programm fördert den Austausch unter Fachpersonen und stellt Informationen bereit zu den Themen Bildungschancen (frühe Förderung, erste Schuljahre, Berufswahl, -einstieg und Nachholbildung), zur sozialen und beruflichen Integration, zu Wohnfragen, zu Familien in Armut sowie zu einem nationalen Armutsmonitoring.

Eine wichtige Aufgabe des Programms ist das Bereitstellen von Wissen und Grundlagen, in erster Linie im Rahmen von Studien. Hier liegen nun erste Studienergebnisse vor (siehe unten). Mit dem Programmnewsletter informieren wir künftig regelmässig über Publikationen, die im Rahmen des Nationalen Programms gegen Armut erarbeitet wurden.

Ferner führen wir eine Agenda mit Veranstaltungen und Anlässen, welche einen direkten Bezug zum Thema Armutsprävention und -bekämpfung haben. Zur Vervollständigung der Agenda nehmen wir gerne Hinweise über Veranstaltungen und Publikationen aus dem Armutsbekämpfungs- und Präventionsbereich aus allen Sprachregionen entgegen.

 

Grundlagenbericht: Pilotprojekt ‚Arbeitsintegrationszuschüsse gegen Dauerarbeitslosigkeit‘

2010 identifizierte das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Handlungsbedarf bei Stellensuchenden, welche von Dauerarbeitslosigkeit bedroht sind. Die Arbeitslosenversicherung möchte deshalb ein neues Instrument testen, um speziell diese Personengruppe zu fördern. Ziel ist es, Langzeitarbeitslosen, die von der Aussteuerung bedroht sind, wieder das Gefühl zu geben „gebraucht zu werden“. Durch den Abbau des Drucks der Arbeitsbemühungen und des drohenden Abstiegs in die Sozialhilfe, soll diesen Menschen eine Chance gegeben werden, dauerhaft im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen.
Dazu hat das SECO gemeinsam mit der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (wira) des Kantons Luzern das Pilotprojekt „Arbeitsintegrationszuschüsse gegen Dauerarbeitslosigkeit (AIZ)“ ins Leben gerufen. Ein AIZ-Anbieter – hier die Sozialfirma Dock Gruppe AG (LU) – übernimmt dabei die Funktion des Arbeitgebers und schafft die marktwirtschaftlichen Voraussetzungen bezüglich Anstellung, Führung und Leistungserbringung und ermöglicht die Reintegration der Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt.
Das Nationale Programm gegen Armut beteiligte sich am Grundlagenbericht zur Ausweitung des Pilotprojekts für eine zweite Phase ab Mitte 2015 (Stand: März 2015).




Europäische Sozialfirmenkonferenz
Donnerstag 10. und Freitag 11. September 2015, FHNW Olten

Sozialfirmen gelten als ein Königsweg der Arbeitsintegration. Welche Rolle spielen Sozialfirmen in der Armutsbekämpfung? Was trägt zum Erfolg von Sozialfirmen in der Armutsbekämpfung bei, was ist hinderlich? Die Sozialfirmenkonferenz 2015 widmet sich diesen Fragen im Dialog von Praxis, Politik und Wissenschaft.
Das Nationale Programm gegen Armut ist ein Patronatspartner der Konferenz und fördert damit die nationale Vernetzung und den Austausch im Bereich soziale und berufliche Integration.

Informationen, Programm und Anmeldung finden Sie unter: www.socialfirmsconference.ch

 
„Mehr Bildung für weniger Armut“, Tagung von der PH SG und elternbildung.ch
Freitag, 6. November 2015, Altes Spital Solothurn

Eine wichtige Massnahme der Armutsbekämpfung verfolgt das Ziel, den Zugang zu Bildung für Kinder aus ressourcenarmen Familien zu fördern. Vor diesem Hintergrund werden an der Tagung im Rahmen von Plenumsvorträgen Ursachen und Auswirkungen von Armut auf der Grundlage theoretischer und empirischer Befunde aus der Schweiz und aus dem Ausland beleuchtet und thematisiert.

Das Nationale Programm gegen Armut unterstützt die Tagung und fördert damit die nationale Vernetzung und den Austausch im Bereich Bildungschancen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.elternbildung.ch/aktuelles.html




„Sozialhilfe – quo vadis?“, SKOS-Mitgliederversammlung
Donnerstag 28. Mai 2015, FHNW Olten

„Siedlungen hochwertig verdichten“, VLP-ASPAN
Freitag 29. Mai 2015, Landhaus Solothurn

„Frühe Bildung - Fokus Wirksamkeit“, HfH
Freitag 05. Juni 2015, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, Zürich

„Wie werden Familien in Zukunft wohnen?“, Pro Familia – Fachtagung
Mittwoch 24. Juni 2015, Landhaus Solothurn

„Emanzipation und Stadtentwicklung - Eine programmatische und methodische Herausforderung“, 3. Internationale Tagung Soziale Arbeit und Stadtentwicklung
Mittwoch 24. – Freitag 26. Juni 2015, FHNW Olten

„Übergänge in der Sozialen Arbeit“, 3. Internationaler Kongress  – Schweizerische Gesellschaft für Soziale Arbeit
Donnerstag 3. und Freitag 4. September 2015, Toni-Areal Zürich

Europäische Sozialfirmenkonferenz
Donnerstag 10. und Freitag 11. September 2015, FHNW Olten

„Entschuldung auch für Arme - eine gerichtliche Restschuldbefreiung als Lösung für die Schweiz?“, 4. Nationale Tagung zur Schuldenberatung
Donnerstag 1. Oktober 2015, FHNW Olten

„Mehr Bildung für weniger Armut“, Tagung
Freitag 6. November 2015, Altes Spital Solothurn






Footer Image

Nationales Programm gegen Armut
Bundesamt für Sozialversicherungen, Effingerstrasse 20, CH-3003 Bern
www.gegenarmut.ch

Newsletter abbestellen